Das Kuhhorn als Beitrag zur Milchqualität


Schnitt Kuhhorn
Die Hörner des Rindviehs sind nicht nur schön, sondern erfüllen eine wichtige Aufgabe bei der Verdauung und dem Stoffwechsel bei der Milchproduktion. Dies kann mit der bildschaffenden Hagalis Kristallanalyse der Milch dargestellt werden. Vergleiche der Milch von behornten und enthornten Kühen machen deutlich, dass die Kuh ihre Hörner braucht.

Text und Bilder von Dr. med. vet. Wilhelm Höfer


Über die Bedeutung der Kuhhörner

Jahrzehntelang hat die Agrochemie und Agrartechnokratie über Lehrinhalte der Landwirtschaftsschulen und über Beratung bestimmt, was "moderne und erfolgreiche Landwirtschaft" ist. Kühe wurden regelrecht gedopt, damit sie immer mehr Milch produzierten; Massentierhaltung war angesagt und die Parole "Wachse oder weiche". Millionen bäuerliche Familienbetriebe fielen dieser via Brüssel konzerngesteuerten Agrarpolitik zum Opfer. Der gnadenlose Wechsel von der Natur zur Chemie, der den Konzernen Milliardengewinne einbrachte, wurde als "Strukturwandel" verharmlost und dabei so getan, als sei man dagegen machtlos. Auch die Funktionäre des Bauernverbandes gehörten mit zu den Profiteuren dieser Agrarpolitik, denn viele von ihnen betrieben Massentierhaltung und waren Promoter der Agrochemie. Viel zu spät merkten die Bauern in den Familien-Betrieben, dass ihre Standesorganisation gar kein Interesse am Fortbestand ihrer Höfe hatte, auch wenn sie öffentlich das Gegenteil behauptete. Dann kamen BSE und MKS und die große Krise. Die jahrzehntelange Missachtung von Naturgesetzen rächte sich. Der von raum&zeit seit langem erwartete Super-Gau der Agrochemie war eingetreten. Eine andere Agrarpolitik beginnt, u.a. werden die Zuschüsse für die Massentierhaltung minimiert und die für Familienbetriebe optimiert. Jetzt gewinnen Biobauern, natürliche Landwirtschaft und Kleinbetriebe wieder an Bedeutung. Jetzt wird das ganze Ausmaß offenkundig, mit der gegen die Natur gearbeitet wurde. Ein Beispiel dafür ist die Enthornung der Rinder, von der dieser Report handelt.

Die Untersuchungen mit der Hagalis Kristallanalyse

Um die Zusammenhänge von Verdauungskräften und Sinnesorganisation zu beleuchten, wurde der Harn, die Milch und das Blut von 8 Braunviehkühen biologisch wirtschaftender Bauern im Allgäu untersucht. Mittels bildschaffender Untersuchungsmethoden konnte ein signifikanter Unterschied in den Körperflüssigkeiten von Kühen mit Hörnern und enthornten Kühen gefunden werden.
Die sogenannte spagyrische Analyse ist eine Weiterentwicklung der Angaben von Paracelsus, der vor 500 Jahren diese Methode zur Herstellung von hochwirksamen ungefährlichen Arzneimitteln verwendete.
Untersucht wurde das spagyrische Kristallisat, welches aus dem Destillat und dem Rückstand der Blutproben gewonnen wurde. Die Kristalle entstehen dabei aus der Extraktion des Destillatrückstandes. Dieser wird verascht und calciniert (Erhitzung über dem Bunsenbrenner bis alle organische Substanz verbrannt ist). Die Kristallsalze werden mit Wasser herausgelöst und rein dargestellt; dann mit dem Destillat vereinigt und tropfenweise auf Objektträger aufgetragen. Die Flüssigkeit wird bei Raumtemperatur zur Verdunstung gebracht. Dabei entstehen den Proben typisch zugeordnete Kristallbilder, die eine umfassende Aussage über die Qualität der Lebenskräfte der Proben erlauben.

Milchproben

Folgend die Bilder von 4 Kühen zur Beurteilung, noch bevor Ihnen über die Aussagekraft der Kristallformationen etwas erklärt wird:
Bitte versuchen Sie die prinzipiellen Strukturunterschiede der Kristallbilder zwischen den oberen und unteren Bildern herauszufinden, und überlegen Sie, welchen Strukturkräften Sie den Vorzug für ein gesundes Lebensmittel geben würden...


Milch, behornte Kuh
Milch von Kuh mit Hörnern, 40-fach vergr.
Milch, behornte Kuh
Milch von Kuh mit Hörnern, 40-fach vergr.


Milch, enthornte Kuh
Milch von enthornter Kuh, 40-fach vergr.
Milch, enthornte Kuh
Milch von enthornter Kuh, 40-fach vergr.


Hier nochmals eine Gegenüberstellung der Milchproben von Kühen mit und ohne Hörner.

Milch, behornte Kuh
Milch von Kuh mit Hörnern, 100-fach vergr.
Kuh Gerdi, Rall
Milch, behornte Kuh
Milch von Kuh mit Hörnern, 40-fach vergr.
Kuh Liesa, Rall

Dichte, feine Kristalle mit wenig Geraden oder rechtwinkeligen Strukturen weisen auf intensive lebentragende Verhältnisse hin. Besonders die gleichmässige Kristallbildung vom Rand zum Zentrum weist auf eine intensive Beziehung zwischen Stoffwechsel und Nervensinnesorganisation hin.

Milch, enthornte Kuh
Milch von enthornter Kuh, 40-fach vergr.
Kuh Tara, Rall
Milch, enthornte Kuh
Milch von enthornter Kuh, 40-fach vergr.
Kuh Inge, Rall

In beiden Bildern wird gegenüber den oberen Darstellungen von Kühen mit Hörnern die allgemein schwächere Ausbildung von Kristallen im Randbereich sichtbar, welcher die Verhältnisse der Lebensbildekräfte im Nervensinnessystem spiegelt. Des weiteren sind rechtwinkelige und geradlinige Strukturen deutlich. Beide Erscheinungen treten nur bei degenerativen Prozessen auf.
Gerade Kristallnadeln die aus dem Gesamtbild einen Bereich abtrennen, bedeuten beim Menschen die Veranlagung zu bösartigen Prozessen.

Blutproben

Es folgen die Bilder von Blutprobenauswertungen der Kühe mit und ohne Hörner.

Blut, behornte Kuh
Blut von Kuh mit Hörner, 40-fach vergr.
Kuh Gams, G. Kirchmann
Blut, behornte Kuh
Blut von Kuh mit Hörner, 100-fach vergr.
Kuh Gams, G. Kirchmann


Blut, enthornte Kuh
Blut von enthornter Kuh, 100-fach vergr.
Kuh Ilse, G. Kirchmann
Blut, enthornte Kuh
Blut von enthornter Kuh, 100-fach vergr.
Kuh Ilse, G. Kirchmann


Harnproben

Bei der Untersuchung des Harns wurde das gleiche Phänomen sichtbar. D. h. am Bildrand zeigt sich im spagyrisch aufbereiteten Harn der enthornten Kuh eine Verdichtung der Kristallisation, was ganz allgemein auf einen reduzierten Austausch der Nervensinnesorganisation des Tieres mit seiner Umwelt hinweist. Im Gesamtbild sind die Kristallstrukturen wesentlich mehr geometrisch angeordnet und als weniger lebendig zu bezeichnen.

Harn, behornte Kuh
Harn von Kuh mit Hörner, 40-fach vergr.
Kuh von Kartan Amtzell
Harn, enthornte Kuh
Harn von enthornter Kuh, 40-fach vergr.
Kuh von Kartan Amtzell


Konventionelle und Demerterbetriebe

Die Enthornung unserer Rinder aus wirtschaftlichen Gründen ist bereits üblich geworden. Dabei wird eine Auswirkung auf das Tier nicht beachtet, noch weniger eine eventuelle Beeinflussung der Lebensmittelqualität, welche die enthornten Tiere z.B. als Milch an uns geben. Mittels verschiedener bildschaffender Untersuchungsmethoden wird der Einfluss der Enthornung auf die Lebenskräftestruktur unserer Rinder dargestellt. In zwei unabhängigen Labors wurden teilweise Doppelblindversuche durchgeführt, um eine eventuelle Voreingenommenheit des Untersuchers auszuschliessen. Es wurden nur Proben aus Biobetrieben gewählt, um den Einfluss der modernen Produktionsweise auszuschliessen. Mit der spagyrischen Kristallanalyse wird gezeigt, dass sich die Enthornung auf die Lebenskräftestruktur der Tiere deutlich auswirkt.

Die Enthornung bewirkt nach den Untersuchungsergebnissen verhärtende auch degenerative Einflüsse auf das Nervensinnessystem des Tieres. Anhand der Bilder von Milch wird eine negative Beeinflussung der Lebensmittelqualität deutlich.

Zum Schluss nebenstehend das Bild von Milch aus einem intensiv konventionell wirtschaftenden Betrieb und jenes von einem Demeterbetrieb. Es soll den Einfluss der Mineraldüngung und der für Wiederkäuer unnatürlich intensiven Fütterung demonstrieren, die eine enorme, allerdings kurzzeitige Milchleistung der Kühe ermöglichen. Der Betrachter kann sich nach dem Studium der vorangehenden Beispiele selbst ein Urteil über die Strukturkräfte in den Kristallen bilden und daraus Rückschlüsse auf den Ernährungswert einer Milch ziehen, die nach der spagyrischen Aufarbeitung das Bild erzeugt.

Verfasser: Dr. med. vet. Wilhelm Höfer arbeitet als Tierarzt in Überlingen und betreibt ein Labor für Kristallanalyse und Qualitätsforschung. www.praxislabor-hoefer.de. Reproduktion mit freundlicher Genehmigung des Autors. Artikel zuerst erschienen in der Zeitschrift raum&zeit Ausgabe Nr. 113



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